Kategorie: Geschichte

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Hängebrücke-Sanierung bis Mitte 2018: „Alternativlos“

Die Sanierung der Passauer Hängebrücke wird nicht im Oktober beendet sein, sondern wohl noch bis Mitte 2018 andauern. Grund sind die Ausmaße der Brückenschäden, die erst jetzt bekannt wurden.   Seit April dieses Jahres wird die Hängebrücke in der Passauer Altstadt saniert (CampusCrew berichtete). Durch das Entfernen der Fahrbahn kam ein unerwartet großes und unvorhersehbares Ausmaß an gravierenden Schäden an der Stahlkonstruktion der Brücke zum Vorschein. Zusätzlich zu diesen Korrosionsschäden fanden sich teilweise noch Reste einer bleihaltigen Stahlbeschichtung, die eigentlich schon in den 1980er Jahren hätten beseitigt werden sollen. Diese müssen nun unter den strengen Anforderungen hinsichtlich Arbeitssicherheit und Umweltschutz abgetragen...

Letzte Station: San Agustín

Belchite – Antithese zur Schönheit

Es ist ein Teil des Wesen des Menschen, daß er Schönheit und Attraktivität belohnt und Häßliches und Entstelltes mit Verachtung straft. Schon auf zwischenmenschlicher Ebene wird das bemerkbar: Zu einem gutaussehenden Menschen ist man eher freundlich und benimmt sich obendrein anständig, schließlich erhofft man sich Anerkennung in Form eines Kompliments, eines Zwinkers oder gar einer sanften Berührung. Die Anwesenheit von attraktiven Menschen steigert auch die eigene Attraktivität – so glaubt man. In Wahrheit werden die Schönheitsgefälle sichtbarer als sonst. Die etwas zu langen Fingernägel mit den dunklen Rändern können mit den frisch polierten Nägeln des Gegenübers nicht mithalten, nein, sie...

Antonio Tejero am Rednerpult im Cortes. Das Weltpressefoto des Jahres 1981. (C) EFE/Manuel Barriopedro

El 23-F: Spaniens Demokratie auf der Kippe

Madrid, 23. Februar 1981, 18:23 Uhr. Antonio Tejero hat soeben den Plenumssaal des Congreso de los Diputados mit einer schwer bewaffneten Hundertschaft der Guardía Civil gestürmt. Um diese Zeit hätte eigentlich Leopoldo Calvo-Soleto zum neuen Präsidenten der Regierung gewählt werden sollen. Dies war notwendig, nachdem Adolfo Suárez, erster Ministerpräsident der noch jungen spanischen Demokratie, zurückgetreten war. Trotz seiner wichtigen Beiträge zur Transición, dem Übergang von der franquistischen Diktatur zur Demokratie, konnte er die Wirtschaftskrise und den Terrorismus im Land nicht bewältigen. Für die rechtsextremen Franquisten, unter ihnen viele Armeeangehörige, waren die demokratischen Reformen ein Dorn im Auge. Bereits 1969 hatte...